vorbereitet hat. Der Prozess der Konzeptionierung der Innovationsagentur wird durch die IHK zu Schwerin als eine von drei Vertreterinnen für das Land MV aktiv begleitet. Das Gründungsteam der Innovationsagentur versteht die Metropolregion Hamburg als „atmende Region“, d.h., die Aktivitäten beziehen sich nicht nur auf Westmecklenburg, sondern bringen Kompetenzen aus allen Landesteilen ein. Die IHK zu Schwerin setzt sich gegenüber der Landesregierung MV dafür ein, eine landesseitige Verstärkung der Innovationsagentur als „Zwilling“ der Innovationsagentur der Metropolregion Hamburg. Dieser soll eng verzahnt mit dieser arbeiten und mit mehr Personalressource die Wirksamkeit der Innovationsagentur in alle Landesteile MVs multiplizieren. Präqualifizierung Wie der Abbau von Bürokratie zum Vorteil der Beteiligten erfolgen kann zeigt das Amtliche Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen (AVPQ). Wo vorher je Teilnahme an einer öffentlichen Ausschreibung eine Vielzahl von aktuellen Dokumenten einzureichen waren, genügt nun das AVPQ-Zertifikat. Für die Aufnahme in das Verzeichnis müssen Unternehmen sämtliche Nachweise und Eigenerklärungen vorlegen, die üblicherweise bei Vergabeverfahren erforderlich sind. Die freiwillige Eintragung gilt für ein Jahr und bietet Unternehmen neben Zeit- und Kostenvorteilen auch eine erhöhte Rechtssicherheit im Vergabeprozess. Dieser Nachweis der Eignung wird von den öffentlichen Auftraggebern anerkannt - die Vorlage des Zertifikats genügt. Die Präqualifizierung erfolgt durch die Auftragsberatungsstelle MecklenburgVorpommern e.V. (ABST), während die IHK zu Schwerin landesweit für die Eintragung zuständig ist. Digitales MV: Konkreter Nutzen für Unternehmen Digitalisierung, Innovation und Kooperation ohne zusätzlichen Aufwand, aber mit spürbarem Mehrwert voranbringen? Diese Frage stand im Zentrum der Arbeit des Innovation Ports Wismar sowie des Digitalen Innovationszentrums Schwerin. Die IHK zu Schwerin arbeitete auch 2025 zusammen mit beiden Partnern, um Unternehmen aus Westmecklenburg Möglichkeiten aufzuzeigen, konkrete Herausforderungen pragmatisch zu lösen. Im Fokus standen anwendungsnahe Formate, kurze Wege und individuelle Begleitung. Es ging um digitale Prozesse, neue Methoden und darum, wie Unternehmen Innovation strukturiert im Arbeitsalltag verankern können. Die Technologiekonferenz „Wissenschaft trifft Wirtschaft“ gemeinsam mit dem InnovationPort und der Hochschule Wismar brachte am 27. Februar 2025 Unternehmen und Hochschulforschung gezielt zusammen. In kompakten Kurzvorträgen werden Projektideen, Forschungsansätze und konkrete Bedarfe vorgestellt — mit dem Ziel, Kooperationen anzubahnen, Entwicklungsprojekte zu starten und Innovationen schneller in die Praxis zu bringen. Die regionale Innovationskonferenz am 30. September 2025 zeigte eindrucksvoll, welche innovativen Technologien sich in unserem Bundesland im Bereich Luft- und Bild: Pixabay 14 IHK zu Schwerin | Bericht 2025
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