gelernt hat.“ Und auch die 26-Jährige würde das neben der guten Vorbereitung durch die Berufsschule in Wismar als ihr Erfolgsgeheimnis bezeichnen. „Ich habe im Vergleich zu Klassenkameraden immer viel auf- und mitgeschrieben und hatte sowohl im Werk als auch in der Familie tausend Ansprechpartner, die ich mit meinen Fragen löchern konnte.“ Ihr Bruder hat praktischerweise nämlich die gleiche Ausbildung wie sie absolviert und auch ihr Vater arbeitet in der Holzindustrie. Schon als Kind ist sie dadurch früh mit dem Naturprodukt in Kontakt gekommen – und hat den Werkstoff lieben gelernt: „Wir haben selbst Brennholz für unseren Ofen geschlagen – das war Tradition.“ 80 Prozent der Azubis bleiben nach der Ausbildung im Unternehmen und werden oft Schichtleiter – nach der Ausbildung ist also nicht Schluss mit dem Lernen, sondern es geht immer weiter.“ Wer also technisches Interesse mitbringe und einen abwechslungsreichen Job suche, der wird bei Ilim Nordic Timber in Wismar fündig. Superleistungen auch im Bundesvergleich Ilim Timber ist einer der führenden Produzenten von hochwertigem Nadelschnittholz, der sich für nachhaltige Forstwirtschaft einsetzt. Weltweit hat das Schweizer Unternehmen vier Standorte, darunter das größte Sägewerk Europas in Wismar. Rund 600 Mitarbeiter sind am mecklenburgischen Standort beschäftigt. Der Standort in Wismar bildet jedes Jahr in den Lehrberufen Holzbearbeitungsmechaniker/in, Industriemechaniker/ in, Elektroniker/in für Betriebstechnik sowie Land- und Baumaschinenmechatroniker/in aus. Ilim Timber hat einen großen Erfolg zu verzeichnen - so durfte das Unternehmen aus Westmecklenburg einer ihrer Auszubildenden zur DIHK Bestenehrung nach Berlin begleiten. Das erfolgreiche IHK-Ausbildungsunternehmen kann stolz auf Maria Bellmann verweisen, die auch nach Prüfungsabschluss ihre Zukunft in der Holzindustrie sieht. Maria Bellmann hat ihre Ausbildung als Holzbearbeitungsmechanikerin in dem Werk der Ilim Timber Nordic GmbH und Co. KG mit Bestnoten abgeschlossen und ist damit Bundesbeste in ihrem Lehrberuf geworden. Darauf hat sie auch gehofft, wie die 26-Jährige im Interview erzählt: „Wir hatten vor 20 Jahren schon mal einen Bundesbesten in meinem Ausbildungsberuf. Ich wollte ihn unbedingt um einen Punkt übertreffen – und das habe ich geschafft.“ Die Messlatte für nachkommende Auszubildende liegt also hoch, denn Bellmann hat 99 von 100 möglichen Punkten in ihren Abschlussprüfungen erzielt. Ralph Remde, einer ihrer Ausbilder und Leiter vom Wismarer Hobelwerk, hat nur Positives über die ehemalige Auszubildende zu berichten: „Frau Bellmann ist unwahrscheinlich konzentriert bei der Sache und arbeitet zuhause geistig durch, was sie am Tag Maria Bellmann gehört zu jenen Auszubildenden, die in ihren Abschlussprüfungen im Jahr 2024 die höchsten Punktzahlen in ihren Berufen erreicht und sich damit unter 250.000 IHK-Prüfungsteilnehmern durchgesetzt hat. Bild: IHK/info@paperheroes.de 35 IHK zu Schwerin | Bericht 2025
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