21 Wirtschaftspolitische Positionen 2026 I Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz partnerschaftlich gestalten Smarte, resiliente und investitionsfreundliche Energieinfrastruktur sichern Erneuerbare Energien und Sektorenkopplung konsequent weiterentwickeln Wasserstoffwirtschaft und sektorübergreifende Nutzung erneuerbarer Energien ausbauen Forschung und technischen Fortschritt technologieoffen vorantreiben Klima- und Umweltschutz sowie nachhaltige Ressourcennutzung müssen gemeinsam mit der Wirtschaft umgesetzt werden. Transformation gelingt nur technologieoffen, praxisnah und marktwirtschaftlich tragfähig. Ressourcenschonende Wirtschaftsweisen sind gezielt als Innovations- und Wettbewerbschance zu nutzen und mit regionaler Wertschöpfung zu verbinden. Eine leistungsfähige, intelligente Energieinfrastruktur ist Voraussetzung für Klimaschutz, Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Entwicklung. Netzausbau, Speichertechnologien, intelligente Steuerungssysteme und Sektorenkopplung sind konsequent voranzubringen. Der regulatorische Rahmen muss Investitionen ermöglichen, insbesondere durch eine angemessene Eigenkapitalverzinsung. Versorgungssicherheit bleibt dabei oberstes Leitprinzip. Der Ausbau erneuerbarer Energien an Land und auf See ist verlässlich fortzusetzen. Interessen von Kommunen, Bürgern, Wirtschaft sind durch praktikable Ausgleichsmodelle zu berücksichtigen. Nutzungskonflikte sind frühzeitig durch verbindliche Raumpläne aufzulösen, um Akzeptanz zu sichern und wirtschaftliche, ökologische sowie touristische Interessen in Einklang zu bringen. Rechtssichere Rahmenbedingungen müssen Planungs- und Investitionssicherheit gewährleisten. Die Kombination mit dezentraler Kraft-Wärme-Kopplung stärkt Effizienz und Versorgungssicherheit. Mecklenburg-Vorpommern soll eine führende Rolle bei der Entwicklung einer leistungsfähigen Wasserstoffwirtschaft einnehmen. Erzeugung, Speicherung, Transport und Anwendung von Wasserstoff sowie darauf aufbauende industrielle Wertschöpfung sind gezielt im Land zu verankern. Erneuerbare Energien sind verstärkt direkt vor Ort für Power-to-X-Anwendungen zu nutzen, um Sektorenkopplung, Versorgungssicherheit und Effizienz zu stärken. Der Markthoch- lauf ist durch Pilotprojekte, technologieoffene und ressourcenschonende Infrastrukturen sowie eine Kombination aus zentralen und dezentralen Lösungen zu unterstützen. Übergangstechnologien können befristet einbezogen werden. Technischer Fortschritt ist ein zentraler Hebel für eine wirksame und wirtschaftlich tragfähige Klima- und Umweltpolitik. Forschung und Entwicklung sind gezielt auszubauen und technologieoffen zu fördern. Regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte – insbesondere in den Bereichen Energie, Umwelttechnik und intelligente Systeme – stärken Innovationskraft, Beschäftigung und Wertschöpfung im Land. 32 34 36 35 33
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