Bilder: IHK Ob Europäische Union oder die Bundesregierung - oft bestimmen ihre Äußerungen und Handlungen die Schlagzeilen. Für die Unternehmen entscheidet sich ihr wirtschaftlicher Erfolg aber oft viel stärker direkt vor der eigenen Haustür. Denn hier sitzt Ihr Unternehmen, arbeiten und leben Ihre Mitarbeiter und agieren häufig ebenfalls Geschäftspartner und Kunden aller Art. Umso wichtiger ist deshalb, dass Wirtschaft und Politik auch auf der lokalen Ebene im direkten Austausch stehen. Umso erfreulicher war die große Zahl der Teilnehmer am gemeinsam mit der Wismarer Wirtschaftsgemeinschaft (WWG) organisierten Wahlforum zur Bürgermeisterwahl Wismar. Über 120 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Wismar waren der Einladung am Abend des 11. März 2026 ins phanTECHNIKUM gefolgt. Ziel des Abends war es, den Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, sich schnell ein klares Bild der sieben Kandidaten und der einen Kandidatin verschaffen zu können. Die Moderatoren Thomas Böhm und Peter Todt wollten dabei ganz genau von den Kandidaten wissen, welche Ideen und Pläne diese für das Wismarer Wirtschaftsleben mitbringen. Im Anschluss war dann Zeit für eigene Fragen oder das persönliche Gespräch. Ein besonderer Dank gilt unseren Mitorganisatoren – insbesondere Thomas Böhm vom Medienpartner Wismar TV und Jörg Denecke, Stephan Kijas und Antje Vagt von der WWG. Rund 40 Unternehmerinnen und Unternehmer – vom Großunternehmen bis zur Soloselbständigen – aus der Region kamen am 5. März 2026 zum Klöntörn im Hotel & Restaurant zur Eldenburg in Lübz zusammen. Moderiert wurde der Abend von Präsident Matthias Belke und Hauptgeschäftsführerin Lisa Haus. Bürgermeisterin Astrid Becker stellte zu Beginn den Gewerbestandort Lübz vor. 424 aktive Gewerbetreibende, neue Gewerbeflächen an der Lübzer Brauerei und das starke Engagement zur Belebung der Innenstadt, etwa mit dem Künstlerquartier Zentrum für zirkuläre Kunst, zeichnen die Stadt als lebendigen Wirtschaftsstandort aus. Dieser wird auch vom Lübzer Gewerbeverein mit mehr als 40 Mitgliedern mitgestaltet. In seinem Impuls zur Teilqualifikation stellte Peter Todt, Geschäftsbereichsleiter für Aus- und Weiterbildung, ein wichtiges Werkzeug für Unternehmen vor, die intern Mitarbeiter ohne Berufsabschluss zu neuen Fachkräften weiterqualifizieren wollen. Besonders drei Themen beschäftigten in der Diskussion die Unternehmerinnen und Unternehmer: die hohen Energiekosten d ie Bürokratiebelastung und dauerhafte Krisensituation für viele Unternehmen das Thema Bildung Wie schon beim letzten Klöntörn in Boizenburg zeigte sich auch hier: Das Thema Bildung bewegt die Unternehmerinnen und Unternehmer privat wie beruflich weiterhin sehr. Schulen sollen junge Menschen stärker auf lebensnahe Themen wie finanzielle Bildung oder Gesundheit vorbereiten. Hier gibt es etwa über AGs in engagierten Schulen die Möglichkeit, auch ohne Rahmenplan solche Themen anzubieten. Seit seinem Start 2022 lebt der Klöntörn durch den offenen Austausch mit den Unternehmen vor Ort. Vom Start-up bis zum Traditionsbetrieb kommen Unternehmen aus der Region zusammen und bringen ihre Themen ein. Als IHK tragen wir diese dann gebündelt und aufbereitet in die Politik. ERSTER KLÖNTÖRN IN LÜBZ Bildungskrise beschäftigt Unternehmen IHK ZU SCHWERIN Manuel Zirm 0385 5103-143 zirm@schwerin.ihk.de 120 Gäste beim Wismarer Wahlforum von WWG und IHK 8 Wirtschaftsregion Westmecklenburg Wirtschaftskompass 03 | 04 | 2026
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