Bilder: Canva Sie möchten noch im Sommer 2026 in einem IHKAusbildungsberuf ausbilden, wissen aber nicht, was Sie dabei beachten müssen? Wir haben für Sie grundlegende Details aufbereitet und begleiten Sie gern. Ausbilden darf nur, wer persönlich und fachlich dazu geeignet ist. Über die Eignung der Ausbildungsstätte wie auch die persönliche und fachliche Eignung der Ausbildende und der Ausbilder wachen die Industrie- und Handelskammern als zuständige Stellen. Auszubildende dürfen nur eingestellt und ausgebildet werden, wenn die Ausbildungsstätte nach Art und Einrichtung für die Berufsausbildung geeignet und von der IHK zu Schwerin als zuständige Stelle anerkannt ist. Die Ausbildung soll Kenntnisse und Fertigkeiten des gewählten Berufsbildes vermitteln, welche inhaltlich durch Ausbildungsordnungen geregelt und Grundlage für eine geordnete und einheitliche Berufsausbildung sind. Fehlende Inhalte können durch Kooperationen, überbetriebliche Ausbildung oder einen Ausbildungsverbund ergänzt werden. Eignungsvoraussetzung ist außerdem, dass die Zahl der Auszubildenden in einem angemessenen Verhältnis zur Zahl der Ausbildungsplätze oder zur Zahl der beschäftigten Fachkräfte steht. GRUNDSÄTZE ÜBER DIE EIGNUNG VON AUSBILDUNGSBETRIEBEN AUSBILDER-EIGNUNGSPRÜFUNG Zusätzlich muss die Ausbildereignungsprüfung (zum Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Eignung) abgelegt werden. Ausbilder mit einer Meisterprüfung gelten grundsätzlich als berufs- und arbeitspädagogisch geeignet, gemäß der fachlichen Eignung. AUSBILDUNGSBERATER Sobald das Ausbildungsinteresse konkret ist, steht der jeweils zuständige Ausbildungsberater der IHK zu Schwerin gerne für vertiefende Infos und einen Besuch vor Ort zur Verfügung. AUSBILDUNGSVERORDNUNG SOWIE SACHLICHE UND ZEITLICHE GLIEDERUNG Von der Bundesregierung wird für jeden Ausbildungsberuf eine Ausbildungsordnung erlassen, die den jeweiligen Ausbildungsberuf beschreibt und die hierfür zu erwerbenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten für alle verbindlich festlegt, die während der Berufsausbildung vermittelt werden müssen. Ergänzend erlassen die Bundesländer inhaltlich und zeitlich mit der Ausbildungsordnung abgestimmte Rahmenlehrpläne für den Berufsschulunterricht. Ausbildungsverordnungen sowie sachliche und zeitliche Gliederungen können bei der IHK zu Schwerin angefordert werden. BERUFSAUSBILDUNGSVERTRAG Am Anfang eines Berufsausbildungsverhältnisses steht der Berufsausbildungsvertrag. Ausbildende (Ausbildungsbetriebe) und die Auszubildenden sind Partner eines Berufsausbildungsverhältnisses. Dieser muss spätestens vor Beginn der Berufsausbildung schriftlich festgehalten werden. BERUFSSCHULE Jugendliche sind zum Besuch der Berufsschule verpflichtet. Bei volljährigen Auszubildenden ergibt sich die Verpflichtung zum Besuch der Berufsschule in aller Regel aus dem Ausbildungsvertrag. Weitere Informationen sowie rechtliche Regelungen finden Sie unter Hinweise zum Berufsschulbesuch. Die Anmeldung bei der Berufsschule erfolgt durch den Ausbildungsbetrieb bei der zuständigen Berufsschule. DAS SOLLTEN SIE WISSEN! Ausbildungsbetrieb werden IHK ZU SCHWERIN Peter Todt 0385 5103-401 todt@schwerin.ihk.de 30 Aus- und Weiterbildung Wirtschaftskompass 05 | 06 | 2026
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