Bild: Innovation-Port ESA Business Incubation Centre Northern Germany Das Programm auf einen Blick Europas führendes Inkubationsprogramm für Space-Startups Seit 2024 auch in Mecklenburg-Vorpommern Koordination im Land durch den InnovationPort Wismar Zwei Jahre Begleitung 60.000 Euro Förderung pro Startup Zugang zum europaweiten ESA-Netzwerk Coaching durch Wirtschafts- und Technologieexpertinnen und -experten Kontakte zu Forschungseinrichtungen und Industriepartnern Gefördert zu 50 Prozent durch das Land Mecklenburg- Vorpommern und zu 50 Prozent durch die ESA Nächster Bewerbungsschluss in MV: 11. Oktober 2026 Infos unter www.esa-bic.de/ng Wie das „ESA Business Incubation Centre Northern Germany“ innovative Unternehmen auf den Weg in internationale Zukunftsmärkte begleitet. Raumfahrt ist längst mehr als Raketen, Satelliten oder Astronauten. Sie ist Innovationstreiber für Energie, Digitalisierung, maritime Wirtschaft, Sensorik, Künstliche Intelligenz und neue Werkstoffe. Viele Technologien, die heute unseren Alltag prägen, haben ihren Ursprung in der Raumfahrt. Gleichzeitig entstehen zunehmend Innovationen außerhalb der klassischen Space-Branche, die später selbst für Anwendungen im All relevant werden. Genau an dieser Schnittstelle setzt das ESA Business Incubation Centre (ESA BIC) Northern Germany an. Bei der diesjährigen NØRD im Mai 2026 stellte der InnovationPort Wismar das Programm gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des ESA-BIC-Northern Germany Netzwerks sowie Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Dr. Wolfgang Blank auf der Mainstage vor. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Raumfahrttechnologien Innovationen in Mecklenburg-Vorpommern beschleunigen und Unternehmen den Zugang zu internationalen Märkten eröffnen können. RAUMFAHRT ALS INNOVATIONSMOTOR EIN EUROPÄISCHES NETZWERK FÜR INNOVATIONEN Seit mehr als 20 Jahren unterstützt das ESA Business Incubation Centre europaweit technologieorientierte Startups bei der Entwicklung marktfähiger Innovationen mit Raumfahrtbezug. Heute gehören mehr als 30 Standorte zum Netzwerk. Seit 2024 ist MecklenburgVorpommern Teil des norddeutschen Verbundes. Die Koordination übernimmt der InnovationPort Wismar. Das Besondere: Gesucht werden nicht ausschließlich klassische Raumfahrtunternehmen. Vielmehr begleitet das ESA BIC Teams dabei, neue Anwendungen ihrer Technologien für die Luft- und Raumfahrt zu identifizieren und gemeinsam mit Forschungseinrichtungen sowie Industriepartnern weiterzuentwickeln. Die Förderung umfasst neben einer zweijährigen finanziellen Unterstützung insbesondere den Zugang zum europaweiten ESA-Netzwerk, technischer Expertise und internationalen Kooperationspartnern. Die ersten beiden Jahre zeigen bereits eindrucksvoll, wie unterschiedlich dieser Weg aussehen kann. ESA BUSINESS INCUBATION CENTRE Von MV in die Space Economy Das ESA Business Incubation Centre eröffnet innovativen Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern den Zugang zu einem internationalen Netzwerk aus Forschung, Wirtschaft und Raumfahrt. So entstehen neue Kooperationen, neue Märkte und neue Chancen für unseren Innovationsstandort. Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr noch drei weitere Stipendien vergeben können und lade technologieorientierte Teams ein, diese Möglichkeit für ihre Weiterentwicklung zu nutzen. Innovation & Umwelt 23 Dr. Wolfgang Blank Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern v.l.: Dr. Carsten Hilgenfeld, Holger Oelze Geschäftsführer der ZARM Technik AG Bremen, Frank Koch - Orbit Recycling, Dr. Gustav Sievers, Marvin Fachtner, Doreen Heydenbluth-Peters Wirtschaftskompass 09 | 10 | 2026
RkJQdWJsaXNoZXIy MTkyOTU0Ng==