Bilder: Jens Büttner / dpa Picture-Alliance; NetzwerkKinder Die Metropolregion Hamburg geht einen neuen Schritt zur Förderung von Innovationen: Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen wollen zum 1. Januar 2027 eine gemeinsame Innovationsagentur gründen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde im Rahmen der Ludwigsluster Gespräche im Schloss Ludwigslust unterzeichnet. Ziel der neuen Einrichtung ist es, die Innovationskraft der gesamten Region zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und weiteren Akteuren auszubauen. Damit reagieren die Länder auch auf eine Empfehlung der OECD, die bereits 2019 eine gemeinsame Innovationsagentur für die Metropolregion Hamburg vorgeschlagen hatte. MEHR UNTERSTÜTZUNG FÜR KLEINE UND MITTLERE UNTERNEHMEN Besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eröffnet die Agentur neue Chancen. Sie soll den Zugang zu Fachwissen, Technologien und Kooperationspartnern erleichtern sowie bei der Entwicklung innovativer Projekte unterstützen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Einwerbung und Beantragung von Fördermitteln des Bundes und der Europäischen Union. Durch die bessere Vernetzung bestehender Kompetenzen sollen Ideen schneller in marktfähige Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle überführt werden. Unternehmen erhalten damit einen zentralen Ansprechpartner für Innovationsvorhaben und den Wissenstransfer innerhalb der Region. LÄNDERÜBER- GREIFENDE INITIATIVE Die Innovationsagentur wird mit einem jährlichen Budget von rund 1,5 Millionen Euro ausgestattet, das von den vier beteiligten Bundesländern getragen wird. Nach Angaben der Metropolregion Hamburg handelt es sich um ein in Deutschland bislang einzigartiges länderübergreifendes Modell. Der Hauptsitz der Agentur soll in Hamburg entstehen, ergänzt durch regionale Standorte in den beteiligten Ländern. So sollen Unternehmen vor Ort direkten Zugang zu den Angeboten erhalten. Wie können Kinder bereits im frühen Alter für einen bewussten und nachhaltigen Umgang mit Konsum sensibilisiert werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich sechs pädagogische Fachkräfte aus sechs Kindertagesstätten und Horten verschiedener Träger im Rahmen der Fortbildung „Konsum umdenken – entdecken, spielen, selber machen“ des Netzwerks der Stiftung Kinder forschen in der Landeshauptstadt Schwerin. Die Veranstaltung fand im Stadthaus Schwerin statt und wurde von Carole Ferch vom phanTECHNIKUM Wismar durchgeführt. Dank der finanziellen Unterstützung der IHK Schwerin konnte die Fortbildung für alle Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden. Im Mittelpunkt der Fortbildung stand das Thema Spielzeug und die Bedeutung des Spielens für die Entwicklung von Kindern. Gemeinsam betrachteten die Teilnehmenden, welche Werte Kinder beim Spielen entwickeln, mit welchen Materialien sie sich beschäftigen und welche Rolle nachhaltiger Konsum dabei spielt. Dabei wurden Fragen aufgegriffen wie: Welche Spielsachen lassen sich selbst herstellen? Wie können Alltagsmaterialien kreativ weiterverwendet werden? Und welche Gespräche über Konsum, Ressourcen und Nachhaltigkeit können daraus mit Kindern entstehen? Neben praxisnahen Anregungen für den pädagogischen Alltag setzten sich die Fachkräfte auch mit ihrer eigenen Haltung zu nachhaltigem Konsum auseinander. Ziel war es, neue Impulse für die Bildungsarbeit zu gewinnen und Kinder dabei zu begleiten, ihre Umwelt neugierig, kreativ und verantwortungsvoll zu entdecken. Die Fortbildung ist Teil des Angebots der Stiftung Kinder forschen, die pädagogische Fachkräfte dabei unterstützt, Kinder beim Forschen und Entdecken von Zukunftsthemen zu begleiten. Nachhaltigkeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung spielen dabei eine wichtige Rolle. Das Netzwerk der Stiftung Kinder forschen in der Landeshauptstadt Schwerin bedankt sich bei der IHK Schwerin für die Unterstützung und bei allen Teilnehmenden für ihr Engagement. Netzwerk Kinder forschen LUDWIGSLUSTER GESPRÄCHE Neue Innovationsagentur Wirtschaftsregion Westmecklenburg 9 Wirtschaftskompass 07 | 08 | 2026
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