Ein extrem wichtiges Bahnprojekt für Westmecklenburg: Der Gleisbogen bei Bad Kleinen und die damit einhergehende Elektrifizierung der Strecke Lübeck–Bad Kleinen. Betrieb gehen. Gleichzeitig entstehen zusätzliche Kapazitäten für den Personen- und Güterverkehr. Mecklenburg-Vorpommern nimmt bei der Digitalisierung der Schiene bereits heute eine Vorreiterrolle ein. Nach dem ersten Digitalen Stellwerk in Warnemünde wurde 2025 in Rostock-Bramow erstmals eine bestehende digitale Stellwerkstechnik erweitert. Damit wird die Strecke zwischen Rostock und Warnemünde digital gesteuert. Künftig werden weitere Strecken mit Digitalen Stellwerken, moderner Leit- und Sicherungstechnik sowie dem europäischen Zugbeeinflussungssystem ETCS ausgestattet. Regionaler Schwerpunkt liegt zunächst im Netzbezirk Rostock. Dort entstehen in Rövershagen, Bentwisch und Pölchow neue digitale Stellwerke, moderne Telekommunikations- und Energieanlagen. Dadurch werden Kapazität, Zuverlässigkeit und Betriebsqualität des Bahnnetzes weiter verbessert. FAZIT Ob Elektrifizierung, moderne Bahnhöfe, digitale Stellwerke oder leistungsfähige Hafenlogistik – die aktuellen Investitionen stärken die Wettbewerbsfähigkeit Mecklenburg-Vorpommerns nachhaltig. Sie verbessern die Erreichbarkeit von Standorten, schaffen bessere Bedingungen für Unternehmen und unterstützen klimafreundliche Mobilität. Für Westmecklenburg bedeutet dies mehr Mobilität, verlässliche Logistikketten und eine stärkere Anbindung an die Wirtschaftsräume Hamburg, Berlin und die Ostseeregion. Digitalisierung wird dabei zum entscheidenden Erfolgsfaktor für den Wirtschaftsstandort der Zukunft. Bilder: Henrik Kempcke, HTG Ingenieurbüro für Bauwesen GmbH; DB InfraGO Titelthema 33 Wirtschaftskompass 07 | 08 | 2026
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