Raumfahrtmissionen einsetzen lässt. Hierfür validierte elementarhy seine Technologie im Bremer Fallturm unter nahezu schwerelosen Bedingungen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse liefern wichtige Grundlagen für die Weiterentwicklung effizienter Elektrolysesysteme – sowohl für Anwendungen im All als auch auf der Erde. Die Innovationskraft des Unternehmens wurde 2026 mit dem Deutschen Innovationspreis in der Kategorie Start-up ausgezeichnet. Heute entwickelt sich elementarhy zu einem wichtigen Impulsgeber für die industrielle Wasserstoffwirtschaft und zeigt beispielhaft, wie aus exzellenter Forschung internationale Zukunftstechnologien entstehen. weiteres Anwendungsfeld: Gemeinsam mit Expertinnen und Experten der Raumfahrt wird untersucht, wie sich das Laufband künftig für das Astronautentraining auf der Erde und perspektivisch sogar während Weltraummissionen einsetzen lässt. Mehr als 500 Personen haben die Prototypen bereits getestet, über 3.900 Interessierte stehen auf der Warteliste. Aktuell bereitet das Unternehmen den Markteintritt vor. Infrastrukturen besser zu schützen. Gerade im Ostseeraum gewinnt diese Technologie zunehmend an Bedeutung. Die Aufnahme in das ESA BIC war dabei weit mehr als eine Förderung. Sie eröffnete den Zugang zu einem internationalen Innovationsnetzwerk und verbindet die maritime Kompetenz Mecklenburg-Vorpommerns mit modernster Raumfahrttechnologie. Dr. Zahra Nasri, Dr. Gustav Sievers und André Pacheco (von rechts nach links), einige von elementarhys Teammitgliedern, forschen an der Verbesserung der e|MEA. Das omnidirektionale Laufband ODT1 von XelerateVR.e|MEA. Durch das ESA-BIC-Netzwerk konnten wir unsere Technologie erstmals unter realitätsnahen Weltraumbedingungen weiterentwickeln und mit führenden Forschungspartnern zusammenarbeiten. Das eröffnet uns völlig neue Perspektiven für unsere Technologie. Dr. Gustav Sievers, Geschäftsführer elementarhy GmbH Das ESA-BIC Programm hat uns vor allem dabei geholfen, Kunden und Investoren von der Seriosität unseres Vorhabens zu überzeugen, denn der Name ESA trägt viel Gewicht. Zusätzlich konnten wir während der Entwicklung von der technischen Expertise im Netzwerk profitieren. Marvin Fachtner, Geschäftsführer XelerateVR Das ESA Business Incubation Centre hat uns den Zugang zu einem internationalen Netzwerk aus Forschung, Industrie und Raumfahrtexpertise eröffnet. Gerade für hochinnovative Technologien wie unsere GNSS- und AIS-basierten Sicherheitssysteme ist dieser Austausch von unschätzbarem Wert. Dr. Carsten Hilgenfeld, Geschäftsführer Ship Monitor by JDS GmbH JETZT BEWERBEN Der nächste Bewerbungsschluss für das ESA Business Incubation Centre Northern Germany in MecklenburgVorpommern ist der 11. Oktober 2026. Gesucht werden technologieorientierte Startups und Gründungsteams, deren Innovationen einen bestehenden oder potenziellen Bezug zur Luft- und Raumfahrt besitzen – auch dann, wenn dieser auf den ersten Blick nicht offensichtlich erscheint. KONTAKT DOREEN HEYDENBLUTH-PETERS Koordinatorin ESA Business Incubation Centre Northern Germany für Mecklenburg-Vorpommern Standortleiterin InnovationPort Wismar 0179 6653646 heydenbluth-peters@fz-wismar.de Innovation & Umwelt 25 Wirtschaftskompass 09 | 10 | 2026
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